Achtsamkeit & Social Media

Was ist Achtsamkeit? Und wie kann sie beim Umgang mit sozialen Medien helfen?

Vielleicht kennst du die Situation, wenn du am Handy bist, durch deinen Instagram Feed scrollst und plötzlich merkst, dass du gar nicht mehr richtig merkst, dass du mit den Gedanken ganz woanders bist. Oder auch, wenn du Facebook einfach aus Gewohnheit öffnest, auch wenn das bewusst gar nicht dein Plan war. Das Problem mit solchen Situationen ist, dass sie unglaublich viel Zeit rauben und im Endeffekt nichts bringen. Auch der Entspannungsfaktor beim sinnlosen scrollen ist eher gering. Würde nicht ein entspannendes Bad, ein bisschen Zeit mit dem Partner oder auch ein guter Film oder ein Buch mehr Entspannung bringen?

In genau solchen Situationen kann Achtsamkeit helfen. Achtsamkeit heißt, mit den Gedanken im Hier und Jetzt zu sein. Das heißt, nicht über die Aufgaben für morgen nachdenken, oder über das, was gestern nicht so gut gelaufen ist, sondern einfach wahrzunehmen, was jetzt gerade ist. Achtsamkeit tut gut, weil es gegen Grübeln hilft. Denn im Endeffekt bringt es nichts, sich jetzt über Probleme Gedanken zu machen, die jetzt nicht aktuell sind und die nicht geändert werden können.

Social Media ist wie gemacht dafür, uns Achtsamkeit zu rauben. Denn die Beschäftigung ist so oberflächlich, dass unsere Gedanken genug Raum haben abzudriften und sich mit etwas anderem zu beschäftigen.

Der Vorteil an der achtsamen Nutzung von Social Media ist also, dass man weniger Zeit verschwenden würde und gleichzeitig weniger über sinnlose Probleme grübeln würde.

Der erste Schritt zur Besserung ist bekanntlich die Einsicht, und deshalb hier ein paar Tipps, wie du herausfinden kannst, ob du mehr Achtsamkeit, bei der Nutzung von sozialen Netzwerken brauchst:

  • Frag dich zwischendurch, was die letzten drei Posts waren, die du dir angeschaut hast. Wenn du es nicht beantworten kannst, warst du mit deinen Gedanken vermutlich woanders
  • Versuch einen Tag lang bestimmte Netzwerke zu meiden und beobachte, ob du die Apps aus Gewohnheit doch öffnest
  • Schau dir regelmäßig abends deine Bildschirmzeit an, um herauszufinden, wie viel Zeit du wirklich auf bestimmten Netzwerken verbracht hast und frag dich, ob dir die Zeit so lange vorgekommen ist und was du daraus mitgenommen hast.

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