Detox Dezember

Eigentlich ist der Dezember genau das Gegenteil von Detox. Es gibt im Dezember viel ungesundes Essen, viel Alkohol, viele Feiern und viel Konsum. Das muss aber ja nichts schlechtes sein. Schließlich freut man sich ja auf den Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, auf das Weihnachtsessen und die vielen Süßigkeiten, auf die Weihnachtsfeiern und natürlich auch auf die Geschenke.

Aber gerade in diesem Monat ist es extrem wichtig, dass du auf dich selbst achtest, um dich am Ende des Monats nicht total ausgelaugt zu fühlen und das mit total überzogenen Neujahrsvorsätzen zu kompensieren. Der Dezember ist sehr gut geeignet, um zu lernen, was dir wirklich gut tut. Weil einerseits kann Weihnachten und der Advent sehr positiv sein und dir Energie geben. Wenn du aber zu sehr über deine Grenzen gehst, kann diese Zeit dir auch extrem viel Energie rauben.

Deswegen hier ein paar Tipps, für einen „Detox Dezember“:

  • Nimm dir Freiräume für dich selbst: In dieser Zeit gibt es super viele Veranstaltungen und Verabredungen. Nicht selten, hat man keinen Abend der Woche mehr für sich selbst. Wenn du merkst, dass dir solche Verabredungen keinen Spaß mehr machen, weil es dir einfach zu viel wird, ist es völlig okay sie deswegen zu verschieben. Es ist okay, den Menschen, mit denen du verabredet warst, gegenüber ehrlich zu sein und ihnen einen neuen Termin vorzuschlagen. Aber du kannst auch schon einen Schritt voraus denken, und dir bei der Planung deiner Woche einfach nicht zu viel einzuplanen. So könntest du dir gezielt Freiräume einplanen, damit es nicht zu viel wird.
  • Bewege dich: Wenn es draußen kälter wird und es früher dunkel wird, kommt die Bewegung oft zu kurz. Man freut sich, wenn man abends ins warme Haus kommt und nicht nochmal raus zum Sport muss. Aber Bewegung ist extrem wichtig, um sich ausgeglichen zu fühlen und man tut sich keinen Gefallen damit, zur Couch Potato zu werden. Aber man muss sich ja nicht gleich jeden Abend zum Fitnessstudio oder zur langen Laufrunde quälen, weil dadurch steigt die Lebensqualität vielleicht auch nicht. Du könntest aber beispielsweise Home Workouts machen. Entweder nach Feierabend oder auch schon morgens. Es muss nicht immer das anstrengendste Workout sein, es kann auch etwas entspannteres, wie beispielsweise Yoga sein. Auf Youtube findet man dazu total viele Videos. Auch regelmäßiges Stretching hilft schon. Falls du von zuhause arbeitest, reicht es oft schon, wenn du dir 15 Minuten Zeit nimmst für ein bisschen Stretching und danach fühlt man sich viel besser. Oft hilft es auch einfach eine Bahnstation früher auszusteigen und ein bisschen mehr zu laufen, oder manchmal mit dem Fahrrad zur Uni oder zur Arbeit zu fahren
  • Höre auf deinen Körper: Im Dezember freut man sich natürlich auch auf das Weihnachtsessen, auf die Süßigkeiten und auf den Glühwein. Das ist alles emotionales Essen, weil es einfach für uns zu der Zeit dazu gehört. Solches emotionales Essen ist auch völlig in Ordnung und manchmal braucht man einfach solches „Comfort Food“. Aber hier gibt es ganz schnell zu viel des Guten und somit tust du dir nichts gutes mehr, sondern schadest deinem Körper und auch deiner Seele. Höre einfach immer auf deinen Körper, wann du genug hast. Und ob du gerade wirklich diesen Glühwein möchtest, oder ob der Kinderpunsch oder der Tee nicht doch die bessere Alternative für dich wäre.
  • Denke darüber nach, was für dich in dieser Jahreszeit wichtig ist: Bei Weihnachten geht es viel um Konsum und hohe Erwartungen an das perfekte Weihnachtsfest. Was ist für dich in dieser Jahreszeit wichtig? Das kann beispielsweise die Zeit mit der Familie sein. Lass Weihnachten nicht von Konsum bestimmt werden. Es gibt überall unglaublich viel Werbung und jedes Jahr soll das Geschenk besser werden, als letztes Jahr. Aber vielleicht wäre auch eine gemeinsame Unternehmung oder etwas Selbstgemachtes ein gutes Geschenk? Weihnachten sollte nicht von Stress und Druck bestimmt werden und im Endeffekt ist keinem geholfen, wenn im Dezember alle schlechte Laune haben, weil sie noch so viel erledigen müssen. Es muss also nicht immer alles perfekt sein. Erinnere dich daran, was für dich wirklich zählt. Und dann ist es gar nicht so schlimm, wenn mal etwas nicht perfekt ist.
  • Lebe nicht in einer Blase: Das im Dezember mehr gekauft wird, als in den anderen Monaten ist ganz normal und auch nicht schlimm. Aber es ist einfach, die Augen zu verschließen und einfach nur nach dem Lustprinzip einzukaufen, oder danach, was am günstigsten ist. Aber auch zu dieser Jahreszeit ist es wichtig, mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und nicht ohne Sinn und Verstand zu konsumieren. Die Sachen, die du kaufst, kommen schließlich irgendwo her und mit jedem Kauf kannst du beeinflussen, ob du diese Herstellung unterstützt oder nicht. Hinter jedem Kleid stecken Leute die es produzieren, hinter jedem Steak ein Tier etc. Sachen, die fair produziert sind, kosten oft mehr und das wirkt abschreckend. Aber wäre es vielleicht eine Alternative weniger zu kaufen, aber dafür eine bessere Qualität zu bekommen? Achtsamkeit ist auch hier wieder das Stichwort. Überlege dir, ob du die Sachen wirklich brauchst, oder nur aus einer Laune heraus kaufst.

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